Wahrnehmbare Symptome

sind von der Ursache der Erkrankung,

dem Stadium der Erkrankung und der Art des eigenen Organismus,

auf die Erkrankung zu reagieren,

abhängig.

Im Verlauf der Erkrankung kommt es zu einer exokrinen Insuffizienz, einem Verdauungs-Enzyme Mangel und damit verbunden zu

  • einem Mangel an essentiellen Mikronährstoffen, insbesondere ein Mangel der fettlöslichen Vitamine A, D, E, K 

  • Blässe, Abgeschlagenheit und verminderte Leistungsfähigkeit 

  • fettglänzenden, aufgetriebenen Stühle und Verdauungsstörungen

  • sekundärer Histaminintoleranz und/oder Fructosemalabsorption (intestinale Fruktoseintoleranz) und/oder sekundärer Laktoseintoleranz

 

Idiopathische Pankreatitis: Schmerzen können auftreten, müssen aber nicht. Eine Idiopathische Pankreatitis verläuft oft über einen langen Zeitraum weitgehend schmerzfrei. Die Leitsymptome einer Idiopathischen chronischen Pankreatitis sind Blähbäuche und häufiger Stuhldrang, eine Dysbiose des Darm-Mikrobioms und ein Mikronährstoffmangel. 

Weitere Symptome und Anzeichen einer Pankreatitis, die bei allen Formen auftreten können (nicht müssen)​

  • leichte bis schwere Schmerzen in Magenhöhe, die sich unter Umständen ringförmig um den Bauch ausbreiten und in den Rücken ausstrahlen (meist nach dem Essen, können jedoch auch ohne ersichtlichen Grund auftauchen

  • ein sogenannter Gummibauch, der auch bei leichtem Druck bestehen bleibt

  • Blähbäuche (Meteorismus) und Blähungen (Flatulenz)

  • Übelkeit

  • Erbrechen

  • Übelkeit

  • Durchfall

  • Appetitlosigkeit

  • Gewichtsverlust

  • erhöhte Temperatur und Fieber

  • Schüttelfrost (Frösteln)

  • Tachykardie - schneller Herzschlag durch Hypoglygemie

Bei Verlust endokriner Zellen kann es zu folgenden Diabetes Symptomen kommen

  • einem Mangel der Pankreas Hormone Insulin- und Ghrelin und weiterer Pankreas-Hormone

  • Diabetes mellitus Typ 3c => Durstgefühl, häufiges Urinieren (auch nachts) > Bei einer erhöhten Zuckerkonzentration im Blut gelangt Zucker in den Harn und nicht an die Zielzellen. Um die Konzentrationsunterschiede auszugleichen (osmotischer Druck), gelangt mehr Wasser in den Urin, was einen häufigeren Gang zur Toilette notwendig macht (Polyurie). Damit verliert der Körper größere Wassermengen, was folgerichtig ein starkes Durstgefühl verursacht. Gleichzeitig baut der Körper seine Fettreserven zur notwendigen Energiegewinnung für die Körperzellen ab, was einen rapiden Gewichts- verlust von mehreren Kilos zur Folge hat.

  • Appetitlosigkeit oder Heißhunger, Gewichtsverlust oder  Gewichtszunahme, 

  • Müdigkeit, Abgeschlagenheit, psychische Probleme > Die Störungen des Zuckerstoffwechsels und somit die Reduzierung an Energie in den Zellen führt zur Müdigkeit und Schwäche.

  • Nachlassende Sehstärke, 

  • Juckreiz, 

  • Potenzstörungen bei  Männern, 

  • sexuelle Lustlosigkeit, 

  • Muskelkrämpfe, 

  • schlecht heilende Wunden

  • häufige Infektionen und Empfindungsstörungen (z.B. von Druck oder Temperatur)

  • Symptome einer Hypoglykämie, einer sogenannten Unterzuckerung (hypo : unter im Gegensatz zu hyper : über) sind insbesondere

  • Schwitzen, Zittern, Heißhunger und Herzklopfen.

  • Fällt der Blutzuckerspiegel noch weiter ab, kommt es zu Benommenheit, psychischen Veränderungen und Sehstörungen bis hin zu Krampfanfällen, Bewusstlosigkeit und Koma.   

  • Aceton in der Ausatemluft und im Urin (Ketonazidose)

Folgende Laborwerte können sowohl bei Chronischer als auch akuter Pankreatitis erhöht oder zu niedrig sein:

  • erhöhte Serumkonzentration der Pankreasenzyme Trypsin, Amylase und Pankreaslipase (es besteht kein Zusammenhang zwischen Höhe der Serumwerte und Schwere der Erkrankung

  • Auch die Magnesium-, Natrium-, Kalium-, Hydrogencarbonat-, Zucker- oder Fettwerte, Leukozytenzahl können erhöht sein

  • Serum-Calcium ist gelegentlich vermindert

  • erhöhte Blutsenkungs-Geschwindigkeit (BGS) und das C-reaktive Protein (CRP), Fibrinogenwert (bei akuten Entzündungen)

  • Erst dreifach erhöhter Normwert von Lipase und Amylase gilt als bedenklich. Normalerweise liegt die Amylase-Konzentration im Blutserum Erwachsener unter 110 Units pro Liter (U/l) und die Lipase-Konzentration bei 67 U/l. 

  • ​erhöhte IgG2 und IgG4 Marker (Titer = Antikörpernachweis zum Nachweis einer Autoimmunerkrankung

  • erhöhte Billirubinwerte( bei Beteiligung der Gallenwege)

  • erhöhte Elastasewerte im Stuhl

Symptome einer akuten Pankreatitis können sein (es müssen nicht alle Symptome auftreten)

  • akut auftretender, heftiger Schmerz im Oberbauch (Epigastrium), der oft gürtelförmig in den Rücken ausstrahlt

  • Schmerzen im unteren Bereich der Brustwirbelsäule kommen (ähnlich einem leichten Hexenschuss)

  • Übelkeit und Erbrechen.

  • Verstopfung (Obstipation) und Fieber

  • Verlegung der Gallenwege Gelbsucht (Ikterus),

  • Bauchwassersucht (Aszites),

  • Pleuraergüsse  

  • Schockzeichen (Unruhe, Angst, Blässe, Zittern, Frieren, Schüttelfrost, Kaltschweißigkeit

  • warme, gerötete Haut).

  • Apathie, Bewusstlosigkeit

  • Sepsiszeichen (Blutvergiftung) 

  • bläulich-grünliche Flecken (Ekchymosen) um den Bauchnabel herum (Cullen-Zeichen) oder auch im Flankenbereich (Grey-Turner-Zeichen).

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